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Gentech-News 471/2021

Donnerstag, 14. Oktober 2021

 

GTN 471.1 Deutschland: SPD und Grüne unterstützen strenge Regulierung der NGV

Die SPD positioniere sich eindeutig gegen die Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft, schreiben die deutschen Sozialdemokaraten auf eine Umfrage verschiedener Organisationen. Die grosse Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher möchten keine Gentechnik im Teller und auf dem Acker. Dies müsse ernst genommen werden.  Die SPD begrüsst den Entscheid des europäischen Gerichtshof EuGH zu den neuen Gentechnikverfahren. Auch die Grünen sprechen sich für eine strenge Regulierung und eine verstärkte Risikoforschung aus.


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GTN 471.2 Neue Erkenntnis zu Fehlerereignissen durch Genomeditierung

Genomeditierung mit der Genschere CRISPR/Cas wird oft als einfaches, präzises und sicheres Verfahren dargestellt. Jüngste Forschungsergebnisse zu gentherapeutischen Anwendungen zeigen jedoch, dass die Genomeditierung zu massiven Schäden an Chromosomen führen kann. Das Phänomen ist als Chromothripsis bekannt. Ein Artikel in Nature Biotechnology beschreibt Chromothripsis als eine extrem schädliche Form der genomischen Umstrukturierung, die aus der Zerstückelung einzelner Chromosomen und dem anschliessenden Wiederzusammenfügen der Stücke in einer zufälligen Reihenfolge resultiert. Diese neue Erkenntnisse hat auch an der Börse für Unsicherheit gesorgt. Aktien von Firmen, die auf Genomeditierung spezialisiert sind, haben an Wert verloren. (GMWatch, 22. 09.21)


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GTN 471.3 Brasilianische Unternehmen wollen keinen GV-Weizen aus Argentinien

Die Vereinigung der brasilianische Getreideverarbeiter (Abitrigo) droht, keinen Weizen mehr aus Argentinien zu kaufen, falls Brasilien die Einfuhr von GVO-Weizen aus dem Nachbarland zulassen sollte. Diese Haltung wird auch von Bäckereien und anderen Unternehmen, die Weizen zur Herstellung von Produkten wie Brot und Keksen verwenden, unterstützt. Die brasilianische Behörde für Biosicherheit CTNBio prüft derzeit einen Antrag auf Genehmigung des Verkaufs eines in Argentinien erzeugten gentechnisch veränderten Weizens der gegen ein Herbizid resistent ist und eine höhere Trockenheitstoleranz besitzen soll. Öffentlichen Angaben zufolge wird er derzeit in Argentinien auf 55’000 Hektar angebaut. (Reuters, 27.09.21)


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GTN 471.4 US-Genforscher wollen Mammut wiederbeleben

Mammuts sollen bald wieder durch Sibirien stampfen, wenn es nach den kühnen Vorstellungen von US-Forschern geht. Diese Tiere sind seit Tausenden Jahren ausgestorben. Wissenschaftler aus den USA wollen nun mit Gentechnik eine Art Wollhaarmammut wieder auferstehen lassen. Dafür sollen mithilfe der Genschere CRISPR/Cas Zellen von Asiatischen Elefanten mit gefundenen Urzeit-Genen des Mammuts kombiniert werden. Wenn alles nach Plan läuft, sogar schon in sechs Jahren. US-Medien zufolge haben Investoren 15 Millionen US-Dollar zur Umsetzung des Projekts zugesichert. Doch die Skepsis unter Experten ist gross. (Tele Basel, 19.09.21)


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GTN 471.5 Wainfleet - rettet den samenfesten Blumenkohl

Ein Film dokumentiert, wie die Solawi Gartencoop Freiburg plötzlich feststellt, dass das Saatgut für ihren beliebten samenfesten Überwinterungs-Blumenkohl nirgendwo mehr nachgebaut wird. Die Pflanzen auf ihren Äckern sind möglicherweise, die letzten existierenden Pflanzen dieser Sorte. Es beginnt eine Initiative und Zusammenarbeit mit der Organisation ProSpecieRara Deutschland, um Wainfleet zu retten. Der Film zeigt die erfolgreiche Geschichte des kleinbäuerlichen Engagements für den Erhalt samenfester Sorten und einer ökologischen solidarischen Landwirtschaft, die den marktwirtschaftlichen Zwängen trotzt. (ProSpecieRara Deutschland)


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