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Gentech-News 458/2021

Mittwoch, 10. März 2021

 

GTN 458.1. Gentech-Moratorium: Mehrheit will Verlängerung

Der Bundesrat will das Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft um weitere vier Jahre verlängern. Die Vernehmlassung dazu endete am Donnerstag. Das Ergebnis: Eine grosse Mehrheit der Parteien und Verbände unterstützt das Vorhaben des Bundesrats. Gegen die Verlängerung positioniert sich die FDP. Laut Grünliberalen soll das Moratorium nur für Produkte der klassischen Gentechnik nicht aber für die der Genomeditierung gelten. (Schweizer Bauer, 25.2.21) 


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GTN 458.2. Biodiversität ist nicht auf Kurs

Die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats (GPK-S) berichtet, dass der Bundesrat die Biodiversität - trotz den Bemühungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt - und somit den Aktionsplan Biodiversität vernachlässige. Obwohl im Aktionsplan 135 Millionen Franken für Sanierungs- und Förderungsprojekte und den Kampf gegen invasive Arten gesprochen wurde, konnten diese Vorhaben laut dem Bundesamt für Umwelt aus Personalmangel nicht durchgeführt werden. Nun wurde ein Teil des Aktionsplans auf den Zeitpunkt nach 2023 verschoben worden. (Bauernzeitung, 22.2.21)


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GTN 458.3. Für neue Gentechnik ist kein Platz in nachhaltiger Landwirtschaft

Die neue Gentechnik wird oft als «der Weg» zur nachhaltigen Landwirtschaft präsentiert. Die Technologie soll die Landwirtschaft nachhaltiger machen und zu weniger Pestizideinsatz führen. In der Realität hat die Gentechnik den Herbizidverbrauch gesteigert. Zudem schadet die Gentechnik der gentechfreien Bioproduktion und beschleunigt die Konzentration der Saatgutindustrie. Biologische Landwirtschaft hingegen erhöht die Artenvielfalt nachweislich, speichert mehr Kohlenstoff  und hat einen geringeren Energiebedarf. Das kommt dem Klimaschutz viel eher zugute. (The Greens/EFA, 24.2.21)


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GTN 458.4. Behörde zieht Patent auf gentechnisch veränderte Menschenaffen zurück

Das Europäische Patentamt (EPA) entscheidet über die Patentierung von Tieren, welche von Anfang an sehr umstritten war. Die Organisation Testbiotech klagte 2016 gegen ein Patent der Max-Planck-Gesellschaft auf gentechnisch veränderte Tiere. Diese sollen für Versuchszwecke gentechnisch so verändert werden, dass sie Symptome der Parkinsonkrankheit entwickeln. Nun hat das EPA Testbiotech Recht gegeben. Somit müssen alle Ansprüche auf die gentechnisch veränderten Wirbeltiere im Patent gestrichen werden. (Testbiotech, 19.02.21)


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GTN 458.5. Schweiz: jeder zehnte Franken für Bio ausgegeben

Laut dem Bundesamt für Landwirtschaft hat der Detailhandel im Jahr 2020 mit Lebensmitteln einen Rekordumsatz von knapp 30 Milliarden Franken erwirtschaftet. Das entspricht einem Plus von über elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies ist bedeutend für die Schweizer Landwirtschaft, da der Detailhandel ihr wichtigster Absatzkanal ist. Die Daten zeigen ausserdem, dass ein Privathaushalt im Jahr 2020 durchschnittlich 820 Franken für Bio-Lebensmittel im Schweizer Detailhandel ausgab. Damit entfiel mehr als jeder zehnte Franken auf ein biologisch produziertes Produkt. (BLW, 11.2.21)


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Die Gentech-News werden redigiert von der SAG. Einen Überblick über sämtliche Meldungen, die Referenzen und Hintergrundartikel finden Sie auf unserer Homepage: Gentech-News.


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