Tage der Agrarökologie
Ausstellung: Vielfalt statt Gentechnik
Im Rahmen der «Tage für Agrarökologie» kreieren wir einen offenen Raum, in dem wir zum Dialog über Vielfalt und Gentechnik einladen.
Für eine Welt ohne Gentechnik
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Schweizer Allianz Gentechfrei, 8032 Zürich
Die SAG beobachtet die Entwicklungen in der Nanotechnologie bei Lebensmitteln, Gebrauchsartikeln und in der Landwirtschaft seit Längerem kritisch. Ausführliche Informationen dazu auf der Unterseite Nanotechnologie.
Indische Frauen in einem Baumwoll-Feld. Bild: clipdealer
Die Vermehrung und Züchtung gentechnisch veränderter Pflanzen wie beispielsweise Bt-Baumwolle bleiben in Indien erlaubt. Das hat das höchste Gericht in New Delhi, das Delhi High Court, entschieden. Das aktuelle Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Monsanto wehrt sich dagegen. Indische Saatgut-Aktivisten freuen sich derweil über den „Sieg für die Saatgutfreiheit“.
Grossflächige Anwendung von Pestiziden. Bild: fotolia
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hat einen Bericht mit dem Titel „Studie über die Auswirkungen von Glyphosat in der Schweiz“ veröffentlicht. Dieser geht zurück auf ein Postulat der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. In der Untersuchung wurden 243 Lebensmittel auf Glyphosat-Rückstände untersucht.
Bild: de.wikipedia.org.
Laut der EU ist die Europäische Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Autorisation and Restriction of Chemicals) grundsätzlich für die Regulierung der Verwendung von Nanomaterialien geeignet. Die Regulierung von Nanomaterialien im EU-Chemikalienrecht hat bereits eine 15-jährige Geschichte. Bisher ist die Verordnung jedoch nicht umfassend an die Belange von Nanomaterialien angepasst worden. Der REACH-Regelungsausschuss hat nun die Informationspflichten für Nanomaterialien festgelegt.
Bild: http://marchagainstsyngenta.ch
Am 19. Mai 2018 fand in Basel bereits zum vierten Mal der March against Monsanto&Syngenta statt. Rund 2000 Menschen demonstrierten friedlich für einen Paradigmenwechsel in der Agrarpolitik und damit gegen den Einsatz von hochgiftigen Pestiziden, Agrogentechnik und Patenten. Sie forderten eine ökologische, vielfältige Landwirtschaft, die der Ernährung dient und nicht dem Profit.
Mit den Verfahren des Genome Editings wird direkt ins Genom eingegriffen. Bild: Clipdealer
Die Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH hat einen neuen Bericht zu den ethischen Anforderungen an die Regulierung neuer Biotechnologien veröffentlicht. Vor allem die Entwicklung des so genannten Genome Editing mache es notwendig, dass der Vorsorgegedanke rechtlich konsequent gestärkt und umgesetzt werden müsse, schreibt die EKAH. Die Entwicklung von Genome Editing ist Auslöser einer neuen kontroversen Diskussion, wie die Anwendung solcher Verfahren in der Umwelt reguliert werden soll.
Gentech-Nahrung für hungernde Menschen? Bild: clipdealer
Der Report „Do we need GM crops to feed the world?“ des Canadian Biotechnology Action Network (CBAN) geht der Frage nach, ob die Versprechungen der Biotechnologie zutreffen, mit Gentechnologie eine Lösung gegen den Welthunger gefunden zu haben.