Tage der Agrarökologie
Ausstellung: Vielfalt statt Gentechnik
Im Rahmen der «Tage für Agrarökologie» kreieren wir einen offenen Raum, in dem wir zum Dialog über Vielfalt und Gentechnik einladen.
Für eine Welt ohne Gentechnik
IBAN: CH07 0900 0000 8000 0150 6
Schweizer Allianz Gentechfrei, 8032 Zürich
Die SAG beobachtet die Entwicklungen in der Nanotechnologie bei Lebensmitteln, Gebrauchsartikeln und in der Landwirtschaft seit Längerem kritisch. Ausführliche Informationen dazu auf der Unterseite Nanotechnologie.
Bild: Clipdealer
Am 31. Januar hat das Europäische Parlament mit grosser Mehrheit mehrere Resolutionen gegen die Zulassung von gentechnisch verändertem Mais, Raps und Baumwolle angenommen. Die Anträge wurden von einer überparteilichen Gruppe von Abgeordneten eingebracht, initiiert von der Fraktion der Grünen. Das Parlament spricht sich für höhere Standards bei der Zulassungsprüfung und für die Stärkung der demokratischen Spielregeln bei der Entscheidungsfindung aus.
Bild: Clipdealer
Eine neue Studie von Forschenden des Salk Institute in den USA zeigt, dass der GV-Transformationsprozess in Pflanzen auf genetischer und epigenetischer Ebene ausserordentlich schädlich ist. Die Forscher fanden heraus, dass das Einbringen neuer Gene mit dem Bakterium Agrobacterium tumefaciens als Fähre zu schwerwiegenden unbeabsichtigten Effekten im Genom der Pflanze führt. Die Autoren untersuchten vier verschiedene GV-Linien der Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana), die in Forschungslaboren standardmässig als Modellpflanze eingesetzt wird.
Bild: Institut für Neurowissenschaften der chinesischen Akademie der Wissenschaften/Xinhua
Nach dem Skandal um den chinesischen Forscher, der im November die erste Geburt genmanipulierter Babys verkündete, sorgt China wieder für Schlagzeilen. Dort haben Forscher das Genom eines Javaneraffens im frühen Embryonalstadium mithilfe der Genschere Crispr/Cas9 verändert und diesen gleich fünf Mal geklont. Alle geklonten Versuchsäffchen zeigen Veränderungen des zirkadianen Rhythmus sowie Verhaltensauffälligkeiten auf und sollen der Erforschung von Schlafstörungen und Depressionen dienen.
Bild: Greenpeace
In den letzten Jahren hatte das Europäische Patentamt (EPA) rund 200 Patente auf Kulturpflanzen wie Tomaten, Brokkoli, Paprika und Salat erteilt, die konventionell und ohne Einsatz von Gentechnik gezüchtet wurden. Nach öffentlichen Protesten wurden derartige Patente im Juni 2017 durch einen Beschluss der Vertragsstaaten des EPA verboten, der auch von der EU Kommission und dem EU Parlament unterstützt wurde. Doch dieses Verbot steht auf der Kippe, nachdem der Konzern Syngenta Ende Jahres 2018 in einer Verhandlung um ein Patent auf Paprika überraschend gewonnen hatte.
Bild: wir-haben-es-satt.de
Am Rande der grünen Woche demonstrierten Mitte Januar in Berlin mehrere tausend Menschen für eine nachhaltige Landwirtschaft. Sie forderten eine Wende in der Agrarpolitik und eine Abkehr von der industriellen Lebensmittelproduktion. Die Demonstration wurde von dem breiten Bündnis „Wir haben es satt!“ organisiert. Über 100 gemeinnützige Organisationen hatten zum Protestmarsch aufgerufen, angeführt wurde dieser von 170 Traktoren von Bäuerinnen und Bauern aus ganz Deutschland.
Bild: Clipdealer
Wenn der Sommer zu Ende geht, das Tageslicht schwindet und die Temperaturen sinken, flattert der westliche Monarchfalter von Nordamerika in Richtung Süden um zu überwintern. Besonders in Kalifornien ist der schöne, orange-schwarz gemusterte Schmetterling weit verbreitet. Doch nun scheint seine Existenz bedroht zu sein: Die Xerces Society, eine gemeinnützige Organisation, die eine jährliche Bestandszählung des westlichen Monarchen durchführt, weist darauf hin, dass dessen Population 2018 historische Tiefststände erreichte. Es wird ein Rückgang von ganzen 86% gegenüber dem Vorjahr geschätzt. Hauptgrund für die sinkende Population ist der übermässige Gebrauch von Herbiziden in den USA.