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SAG - Schweizer Allianz Gentechfrei

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Für eine Welt ohne Gentechnik

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Ausstellung: Vielfalt statt Gentechnik
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Tage der Agrarökologie

Ausstellung: Vielfalt statt Gentechnik

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Im Rahmen der «Tage für Agrarökologie» kreieren wir einen offenen Raum, in dem wir zum Dialog über Vielfalt und Gentechnik einladen.

 

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Gemeinsam können wir die Pläne der Konzerne durchkreuzen und die gentechfreie Landwirtschaft erhalten. Unterzeichnen Sie jetzt die eidgenössische Volksinitiative zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt!

 

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Factsheet
Auch die neue Gentechnik lässt sich nachweisen

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Nanotechnologie

Die SAG beobachtet die Entwicklungen in der Nanotechnologie bei Lebensmitteln, Gebrauchsartikeln und in der Landwirtschaft seit Längerem kritisch. Ausführliche Informationen dazu auf der Unterseite Nanotechnologie.

Pandemien als Folge der hochindustrialisierten Landwirtschaft

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Catégorie : Neue gentechnische Verfahren
Création : 23 avril 2020

genedrivenews Bild: Shutterstock      

Aktuell stellt die Corona-Krise unser gewohntes Leben auf dem Kopf. Aber nicht nur unsere täglichen Abläufe sind dadurch beeinträchtigt. Die Krise ruft allgemein zum Umdenken auf: auch in den Bereichen Wirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz braucht es einen Systemwechsel, warnen Wissenschaftler. Denn heute gleicht unsere Erde einer grossen industriellen Agrarfabrik. Land und Wälder werden masslos ausgebeutet, was zum Zusammenbruch ganzer Ökosysteme führt. Die Praktiken der hochindustriellen Nahrungsmittelproduktion gefährden die Menschheit und tragen wesentlich zur Ausbreitung schwerer Pandemien bei. Die Stärkung des Vorsorgeprinzips, effektive Naturschutzmassnahmen zur Erhaltung vielfältiger Ökosysteme sowie die Stärkung agrarökologischer Ansätze könnten Abhilfe schaffen.

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Irreführende Medienkommunikation von Agroscope zu Risiken von Gene-Drives

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Catégorie : Neue gentechnische Verfahren
Création : 21 avril 2020

genedrivenews Die Larven der invasiven Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) zerstören reifende Früchte von innen. Gene Drives sollen helfen, den Schädling auszumerzen. Bild: Wikimedia Commons       

Die Risikobeurteilung für Gene Drives, eine der gefährlichsten Anwendungen der synthetischen Biologie, steckt noch in den Kinderschuhen. Gene-Drive-Organismen (GDO) wurden für die aggressive Verbreitung künstlich beigefügten Gene in natürlichen Populationen konzipiert. Eine Vorhersage, wie sie sich auf natürliche Ökosysteme auswirken, ist angesichts deren Komplexität praktisch nicht möglich. Anhand bereits vorhandener Erfahrungen mit anderen Verfahren der biologischen Schädlingsbekämpfung liefert ein neuer in der Fachzeitschrift Environmental Science and Policy publizierter Artikel einen Ausgangspunkt dafür, worauf bei der Risikobeurteilung geachtet werden soll. Bedauerlicherweise weckt eine Medienmitteilung der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope, Mitverfasserin des besagten Artikels, fälschlicherweise einen anderen Eindruck. Die Risiken würden sich nicht von denjenigen anderer bereits etablierter biologischen Schädlingsbekämpfungsmethoden unterscheiden, die auf der Freisetzung von lebenden Organismen beruhen, schreibt Agroscope. Doch gerade bei einer Technologie, bei welcher die Ausbreitung der veränderten Gene zur Strategie wird, ist dies eine gefährliche Verharmlosung. Gene Drives besitzen ein bisher unbekanntes Ausbreitungs- und Wirkungspotenzial. Die von Agroscope verbreitete Botschaft steht zudem im Widerspruch zur Kernaussage des Artikels: nämlich, dass die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Risikomanagementstrategien unerlässlich ist für einen sicheren, dem Vorsorgeprinzip entsprechenden Umgang mit der Technologie und dass dazu noch wenig Wissen vorhanden sei.

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Keine Vorteile durch Gentech-Baumwolle

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Catégorie : Schadensfälle
Création : 14 avril 2020

genedrivenewsBt-Baumwolle im Königreich von Eswatini (ehemals Swasiland) mit Roten Baumwollwanzen, die die Qualität der Baumwollfasern durch Flecken vermindern. Bild : PELUM Swaziland

In zahlreichen Entwicklungsländern wird Bt-Baumwolle angebaut, eine Baumwolle, der Teile des Erbguts des Bakterium Bacillus thuringiensis gentechnisch eingesetzt wurden. Gewisse Stämme des Bakteriums produzieren Kristallproteine, nach dem lateinischen Namen des Bakteriums auch Bt-Toxine genannt, die schädlich auf Insekten wirken und deshalb als biologisches Pestizid zur Anwendung kommen. Auch Gentechniker machten sich die insektenschädigende Eigenschaft zum Vorteil und führten Gene des Bakteriums in Baumwollpflanzen ein. Die so entstandene Bt-Baumwolle produziert nun selbst ein Insektizid, welches für die Larven der Mottengattung Lepidoptera beim Verzehr der Gentechpflanze giftig ist.

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Biopiraterie im digitalen Zeitalter: digitale Gensequenz von südamerikanischen Kartoffeln wird für GV-Kartoffel «gestohlen»

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Catégorie : Neue gentechnische Verfahren
Création : 7 avril 2020

genedrivenews Kartoffelvielfalt auf einem Markt in Peru. Bild: Shutterstock               

Grossinvestoren forcieren den Einsatz einer krankheitsresistenten GV-Kartoffelsorte in Afrika. Das Vorhaben ist als philanthropische Hilfsaktion getarnt. Doch die GV-Pflanze enthält Gene, die anhand von Sequenzinformationen einer wilden Kartoffelart aus der internationalen Datenbank GenBank, einer Sammlung digitaler Sequenzinformationen (DSI) im Labor synthetisiert wurden. Da der rechtliche Rahmen zur Benützung dieser Informationen nicht geklärt ist, könnte die Zulassung der GV-Sorte den Weg zur freien Verfügbarkeit von DSI ebnen und somit zur Biopiraterie. Dies würde weltweit den Interessen der Kleinbauern zuwiderlaufen.

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Auch neue Gentechnik lässt sich genau nachweisen - UPOV und Saatgutprüflabors liefern den Beweis selber

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Catégorie : Neue gentechnische Verfahren
Création : 31 mars 2020

genedrivenews
Testplatten, die an einem Computerchip erinnern, ermöglichen die kombinierte Identifizierung von mehreren Hundert Markern. Agrarmultis verwenden sie, um ihre eigenen Sorten zu identifizieren. Bild: Shutterstock

Weltweit propagieren die Agrarmultis, dass es unmöglich sei, zwischen den Produkten der neuen gentechnischen Verfahren (NGV) mit künstlich beigefügten Mutationen und Organismen zu unterscheiden, welche die gleichen Mutationen auf natürliche Weise oder durch traditionelle Züchtung erworben haben. Dabei geraten sie jedoch in Widerspruch zu sich selbst. Denn in anderen Foren, in denen es um die Identifizierung ihrer eigenen Sorten zwecks Verteidigung der Eigentumsrechte geht, wird plötzlich detailliert beschrieben, wie eine solche Unterscheidung mittels genetischer Markers doch möglich ist. Dies zeigen Recherchen des Vereins Inf`OGM. Die einzige offene Frage bleibt, ob der politische Willen vorhanden ist, die Referenzsysteme und Protokolle zu schaffen, die es den Behörden ermöglichen, diese neuen GVO aufzuspüren und zu identifizieren.

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Standard-Analyseverfahren übersehen unerwünschte Nebeneffekte der Genschere

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Catégorie : Neue gentechnische Verfahren
Création : 20 mars 2020

genedrivenews
Experimente an Mäusen zeigen: die Genschere CRISPR/Cas9 führt oft zu unerwünschten Veränderungen des Erbguts. Bild: Shutterstock

Die Verheissungen der Genschere CRISPR/Cas sind vielfaltig: weltweit wird die neue Methode angewendet, um Lebewesen an unsere Bedürfnisse anzupassen oder um Krankheiten zu heilen. Von den Befürwortern wird sie als äusserst präzise beworben. Doch immer mehr Studien weisen darauf hin, dass beim Schneiden der DNA-Doppelstränge und bei der anschliessenden Reparatur der Schnittstelle unerwartete Fehler mit möglicherweise gefährlichen Folgen auftauchen können. So haben Forscher an der Universität Münster vor Kurzem gezeigt, wie ein Erbgutschnipsel nicht wie geplant nur einmal, sondern doppelt oder sogar mehrfach ins Erbgut eingebaut wird. Der in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlichte Artikel weist darauf hin, dass solche unerwünschten Effekte mit den routinemässig angewendeten Testverfahren oft unentdeckt bleiben.

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