Für die Herstellung von Laborfleisch müssen aus dem Tier (z. B. einem Rind) Stammzellen gewonnen werden. Diese werden einem Nährmedium zugefügt, sodass sich die Zellen vermehren können. Das Nährmedium beinhaltet neben Zucker, Mineralien und Vitaminen auch Wachstumsfaktoren. Diese entstammten ursprünglich meistens fetalem Kälberserum. Dafür wurde einem ungeborenen Kalb im Bauch der Mutter Blut entnommen. Da dies aufwendig ist und zum Tod des Kalbes führt, werden Wachstumsfaktoren heute meistens in Bioreaktoren, durch GVO (Bakterien, Pilze, Pflanzen, aber auch Fruchtfliegen) hergestellt und anschliessend von den Herstellerorganismen gereinigt.
Tage der Agrarökologie
Ausstellung: Vielfalt statt Gentechnik
Im Rahmen der «Tage für Agrarökologie» kreieren wir einen offenen Raum, in dem wir zum Dialog über Vielfalt und Gentechnik einladen.


