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Gentech-News 450/2020

Mittwoch, 04. November 2020

 

GTN 450.1 Schweizer Bevölkerung nach wie vor gegen Gentechnik

Schweizerinnen und Schweizer stufen Gentechnik mehrheitlich als Gefahr ein. Dies geht aus der Taschenstatistik «Umwelt 2020» hervor, die das Bundesamt für Statistik im September 20 publiziert hat. Bürger*innen wurden unter anderem dazu befragt, welche Gefahren für Mensch und Umwelt sie als besonders gravierend einstufen: Gegenüber der Gentechnik wächst die Skepsis der Bevölkerung nach wie vor. Rund 75% der Befragten erachteten 2019 Gentechnik zur Herstellung von Lebensmitteln als sehr gefährlich oder eher gefährlich. 2011 waren es mit ca. 72% noch etwas weniger. (SAG, 13.10.20)


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GTN 450.2 Erste kritische GVO-Datenbank

«GMOResearch» ist eine GVO-Forschungsdatenbank mit Studien und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, die Risiken oder potenzielle und tatsächliche schädliche Auswirkungen von GVO sowie die damit verbundenen Pestizide und Agrichemikalien dokumentieren. Die Datenbank soll eine Ressource und ein Forschungsinstrument für Wissenschaftler*innen, Forscher*innen, Mediziner*innen, Pädagog*innen und die breite Öffentlichkeit sein. GMOResearch ist die derartige Datenbank und wurde von der US-amerikanische Non-Profit Organisation GMO/Toxin Free USA geschaffen. (GMOResearch, 22.10.20)


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GTN 450.3 Warum die Neue Gentechnik strikt reguliert werden muss

Testbiotech veröffentlichte einen neuen Bericht, der einen Überblick über die neuen gentechnischen Verfahren (NGV) bietet. Das wichtigste Werkzeug der NGV sind Gen-Scheren – die bekannteste darunter CRISPR/Cas. Sie kann direkt in die biologischen Mechanismen der Vererbung eingreifen und somit tiefgreifende Veränderungen verursachen und neue Eigenschaften im Organismus hervorrufen. Der Bericht klärt darüber auf, wieso die NGV strikt reguliert werden müssen. (Testbiotech, 2020)


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GTN 450.4 Viele Menschen sehen ihre Gesundheit durch GVO bedroht

Laut einer Umfrage sind 60% der Weltbevölkerung darüber besorgt, dass ihnen ihre Lebensmittel in den nächsten zwei Jahren Schaden zufügen könnten. Besonders gentechnisch veränderte Lebensmittel werden als hohes gesundheitschädigendes Risiko angesehen. Im Schnitt sind es 48% der Menschen weltweit, die ihre Gesundheit durch GVO bedroht sehen. In einkommensstarken Ländern ist diese Sorge stärker verbreitet als in einkommensschwachen Ländern. (Food Safety News, 15.10.20)


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GTN 450.5 Peru bleibt gentechfrei

In Peru läuft nächstes Jahr das seit zehn Jahren bestehende Moratorium auf gentechnisch verändertes Saatgut aus. Doch glücklicherweise hat Peru entschieden, weitere 15 Jahre frei von transgenen Pflanzen zu bleiben. Ursprünglich ist dieser GVO-Bann dem unermüdlichen Kampfgeist der Quechua-Indianer, den Nachfahren der Inkas, zu verdanken. Die Quechua setzen sich stark für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein, was zum Moratorium im Jahre 2011 führte. (Netzfrauen, 21.10.20)


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