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Gentech-News 440/2020

Dienstag, 02. Juni 2020

 

GTN 440.1 Mit mehr Ökologie gegen die nächste Pandemie

Die Menschheit ist heute mit den Folgen ihrer eigenen Aktivitäten konfrontiert. Denn durch die Zerstörung von Ökosystemen können Viren schneller von Wildtieren auf den Menschen überspringen und somit Epidemien verursachen. 126 Schweizer Forscher fordern deshalb die Regierung auf, dem Klimawandel entgegenzuwirken, die Biodiversität und natürliche Lebensräume zu schützen, eine respektvollere Landnutzung zu fördern, sowie eine Wirtschaft, die es erlaubt, unseren ökologischen Fussabdruck signifikant zu reduzieren. (Tagesanzeiger, 24.5.20)


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GTN 440.2 Sicherheitsexperten des Europarats warnen vor der Gefahr von Terroranschlägen mit Biowaffen

Bereits Anfang April warnte UN-Generalsekretär António Guterres – und nun auch Sicherheitsexperten des Europarats – vor der Gefahr von Terroranschlägen mit Biowaffen im Zuge der Corona-Pandemie. Die Experten fordern eine verstärkte und koordinierte Antwort der europäischen Staaten auf diese Bedrohung. Der Ausschuss, in dem Sicherheitsfachleute der Europarats-Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, plädiert auch dafür, die Bekämpfung biologischer Angriffe in Übungen zu trainieren. (ARD/Schweizer Bauer, 25.5.20)


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GTN 440.3 GVO-Alarm in Äthiopien

Die äthiopische Regierung hat die Kommerzialisierung von Bt-Baumwolle und einen Feldversuch mit Monsantos gentechnisch verändertem Mais WEMA genehmigt. Diese Entscheidung wurde ohne öffentliche Konsultation getroffen, ohne GVO-Gesetzgebung und ohne Möglichkeit auf Rückverfolgungbarkeit. Die Zulassung vom WEMA-Mais ist nicht nachvollziehbar, da er die Tests in Südafrika nicht bestanden hat. Ferner sind Anbauversuche von GV-Baumwolle in Burkina Faso und Südafrika gescheitert. Um dieser unnötigen und illegalen Verbreitung von GVO Einhalt zu gebieten, haben elf Nichtregierungsorganisationen eine Petition für ein fünfjähriges Moratorium für den Anbau und die Vermarktung von GVOs in Äthiopien lanciert. (Alliance for Food Sovereignity in Africa, 27.05.2020)


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GTN 440.4 Cassava - im Fokus der Biotechnologie

Multinationale Konzerne und Gentech-Befürworter erhöhen den Druck, den Anbau und die Vermarktung gentechnisch veränderter Pflanzen in Kenia zuzulassen und auch das Importverbot auf GVO aufzuheben. Das kenianische Institut KARLO hat nun einen Antrag auf Freilandanbau und Inverkehrbringung gentechnisch veränderter Cassava gestellt. Ihre Einführung würde als Wegbereiter für weitere GV-Pflanzen angesehen werden. Doch noch kann die Öffentlichkeit Einsprache auf die GV-Cassava erheben. (Biorespect, Mai 2020)


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GTN 440.5 Europäisches Patentamt: Verbot von Patenten auf Pflanzen und Tiere

Die Grosse Beschwerdekammer, das höchste rechtliche Gremium des Europäischen Patentamtes (EPA), liess Patente auf Pflanzen und Tiere, welche aus konventioneller Züchtung – also nicht aus Gentechnologie – hervorgehen in Europa vollständig verbieten. Die SAG begrüsst diesen Entscheid. Doch weitere politische Entscheidungen seien notwendig, um bestehende Schlupflöcher zu schliessen und Missbräuche des Patentrechtes durch Grosskonzerne zu verhindern, so Katherine Dolan vom Verein ARCHE NOAH. (No Patents on Seeds!, SAG,14.5.20)


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Die Gentech-News werden redigiert von der SAG. Einen Überblick über sämtliche Meldungen, die Referenzen und Hintergrundartikel finden Sie auf unserer Homepage: Gentech-news.


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