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Für eine Welt ohne Gentechnik

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Im Rahmen der «Tage für Agrarökologie» kreieren wir einen offenen Raum, in dem wir zum Dialog über Vielfalt und Gentechnik einladen.

 

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Gemeinsam können wir die Pläne der Konzerne durchkreuzen und die gentechfreie Landwirtschaft erhalten. Unterzeichnen Sie jetzt die eidgenössische Volksinitiative zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt!

 

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Factsheet
Auch die neue Gentechnik lässt sich nachweisen

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Nanotechnologie

Die SAG beobachtet die Entwicklungen in der Nanotechnologie bei Lebensmitteln, Gebrauchsartikeln und in der Landwirtschaft seit Längerem kritisch. Ausführliche Informationen dazu auf der Unterseite Nanotechnologie.

Monsantos Rolle bei der Rückweisung der Studie von Séralini

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Kategorie: Futtermittel
Erstellt: 22. Juli 2016

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In einer Langzeitstudie wurden Ratten mit dem Mais NK603 gefüttert. Bild: gmoseralini.org

Monsanto hat bei der Rückweisung der Studie des französischen Biologieprofessors Gilles-Eric Séralini im Hintergrund eine entscheidende Rolle gespielt. Dies zeigt ein Report der britischen Organisation GMWatch. Im September 2012 publizierte das Fachmagazin Food and Chemical Toxicology (FCT) die Resultate einer Studie des Teams von Professor Séralini. Im Rahmen einer Langzeitstudie waren Ratten mit dem Mais NK603 von Monsanto und mit geringen Mengen des Herbizids Glyphosat gefüttert worden. Die Studie fand bei den so gefütterten Ratten Leber- und Nierentoxizität und hormonelle Störungen. Zudem war ein Trend zu erhöhter Tumorbildung in den meisten Behandlungsgruppen beobachtet worden. Im November 2013 wurde die Publikation der Studie von der Zeitschrift wieder zurückgezogen. Der Studie wurden signifikante Mängel im Design, der Durchführung und dem Reporting vorgeworfen.

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Fragwürdige Europäische Patente auf Tiere

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Kategorie: Patente
Erstellt: 21. Juli 2016

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Bereits wurden mehr als 1000 Patente auf gentechnisch veränderte Labortiere erteilt, aber auch konventionell gezüchtete Nutztiere wurden bereits patentiert. Bild: Hartley

Das Europäische Patentamt (EPA) will ein Patent auf Lachse erteilen, die mit bestimmten Pflanzen gefüttert wurden. Patentiert werden sollen die Fische selbst sowie das Fischöl. Lebensmittel, die von diesen Lachsen stammen, sollen einen erhöhten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweisen, die oft als gesundheitlich wertvoll bezeichnet werden. Die Idee hinter diesem Patent ist nicht neu: Es ist bekannt, dass beispielsweise die Milch von Kühen, die auf der Weide gehalten werden und dort grasen, einen höheren Gehalt an derartigen Fettsäuren aufweist. „Wenn Tiere zur Erfindung werden, weil sie bestimmte Futtermittel fressen, werden bald auch Kühe und Schweine patentiert, die auf der Weide gehalten werden. Demnächst wird dann vielleicht auch das Essen und Trinken als Erfindung patentiert. Oder auch Menschen, falls sie Milch trinken oder Fisch essen“, sagt Ruth Tippe für die Initiative „Kein Patent auf Leben!“.

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Frankreich: Undeklarierte Nanomaterialien in Lebensmittelprodukten

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Kategorie: Nanotechnologie
Erstellt: 19. Juli 2016

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Die französische Umweltorganisation “Agir pour l’environnement” hat in Marktprodukten nicht gekennzeichnete Nanomaterialien gefunden. Bild: Agir pour l’environnement

In der EU gibt es gemäss Euractiv keine Lebensmittelprodukte, welche mit dem Wort “Nano” deklariert sind. Bedeutet dies tatsächlich, dass keine nanohaltigen Lebensmitttel auf dem EU-Markt sind? Die französische Umweltorganisation “Agir pour l’environnement” hat nun Marktprodukte untersuchen lassen, bei welchen keine Nano-Kennzeichnung angebracht war. Analysiert wurden vier typische und häufige angepriesene Produkte: Schokoladenbiskuits, Kaugummi, eine Fleischkonserve und ein Guacamole Avocado-Dip. Das beauftragte nationale französische Analyselabor (Laboratoire national de métrologie et d'essais) fand in den Biskuits, Kaugummis und der Fleischkonserve Nano-Titandioxid und in der Guacamole Nano-Siliziumdioxid. Es handelt sich um die E-Stoffe E171 und E551.

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Das Gentech-Moratorium ist ein Erfolgsmodell

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Kategorie: Moratorium
Erstellt: 29. Juni 2016

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Der Bundesrat will das Moratorium für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen um weitere vier Jahre verlängern. Heute hat er die Botschaft dazu präsentiert. Die SAG begrüsst die Verlängerung des Moratoriums. Die vorgeschlagene Schaffung von Sonderzonen für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen lehnt die SAG ab. Das Anbau-Moratorium hat sich seit zehn Jahren bewährt. Ende 2017 läuft das bestehende Verbot aus. Nun schlägt der Bundesrat eine Verlängerung des Gentech-Moratoriums um weiter vier Jahre vor. Verschiedene Rechtsgutachten haben aufgezeigt, dass eine Verlänge-rung des Moratoriums verfassungskonform ist. Das Nebeneinander von gentechfreiem Anbau und gentechnisch veränderten Pflanzen, die sogenannte Koexistenz, ist in der kleinräumigen, vielfältigen Schweizer Landwirtschaft weder realisierbar noch wirtschaftlich sinnvoll und sie vernichtet das erfolgreich aufgebaute Alleinstellmerkmal einer «Gentechfreien Schweizer Landwirtschaft».

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Martina Munz ist die neue Präsidentin der SAG

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Kategorie: SAG
Erstellt: 29. Juni 2016

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Maya Graf und Martina Munz an der SAG Mitgliederversammlung. Bild: Aissa Tripodi

Martina Munz, studierte Agronomin ETH und SP-Nationalrätin des Kantons Schauffhausen, wurde an der Mitgliederversammlung vom 28. Juni 2016  zur neuen Präsidentin der SAG gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Maya Graf an, welche den Verein während ihrer 15-jährigen Amtszeit erfolgreich geführt hat. Als studierte Agronomin ETH und jahrelanges Mitglied der SAG ist Martina Munz bestens vertraut mit den vergangenen und aktuellen Tätigkeiten der SAG. Nebst dem inhaltlichen Fachwissen bringt sie als Nationalrätin auch die wertvolle politische Vernetzung für das Amt als Präsidentin mit. Im Rahmen ihrer Mandate engagiert sie sich seit Jahren für die Themen Landwirtschaft und Ernährung und hat sich im Parlament wiederholt mit Vorstössen für eine gentechnikfreie Schweiz eingesetzt.

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Einseitige Veranstaltung an ETH wirft Fragen auf

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Kategorie: Neue gentechnische Verfahren
Erstellt: 17. Juni 2016

Fachtagung Dialog Grun
Die Fachtagung Dialog Grün fand im Auditorium Maximum der ETH statt. Bild: ETH Zürich

Die neuen gentechnischen Methoden sind weltweit umstritten. Sowohl die Schweiz als auch die EU bearbeiten zurzeit intensiv die offenen Fragen zu deren korrekten Bewertung und Regulierung. Anfang Juni lud das Plant Science Center und das Collegium Helveticum zur Fachtagung Dialog Grün mit dem Titel «Neue Technologien in der Pflanzenforschung – eine Alternative zu Pflanzenschutzmitteln?» ein. An der Veranstaltung traten unter anderem das BLW, der Lobbyverband von Chemie, Pharma und Biotech Scienceindustries auf.

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