Gentechnik schafft neue Probleme: Der aggressive «Wilder Reis» ist bereits eine grosse Bedrohung für die Ernten. Erwirbt er via Gentransfer neue Eigenschaften, die seinen Vorteil erhöhen, könnte dies verheerende Folgen für (Agrar)ökosysteme haben. (Bild: Laurie Shaull, Wikimedia Commons)

Ablenkung statt Vorsorge – Risiken ignoriert

Was haben hoden­lo­se Gentech­schwei­ne und bak­te­ri­en­an­locken­de CRIS­PR-Pflan­zen gemein­sam? Das Schlüs­sel­wort ist Ablen­kung. Ein­grif­fe in die gene­ti­sche Grund­la­ge von Lebe­we­sen kön­nen Ket­ten­re­ak­tio­nen aus­lö­sen, die Gesund­heit, die Wür­de der Krea­tur oder die öko­lo­gi­sche Sta­bi­li­tät gefähr­den. Den­noch rücken im poli­ti­schen Dis­kurs vor allem Ver­spre­chen wie Tier­wohl­ver­bes­se­rung, Ertrags­stei­ge­rung und weni­ger Agro­che­mie in den Vor­der­grund – Lock­mit­tel, die Akzep­tanz schaf­fen und Pro­fit sichern sol­len. Über die Wich­tig­keit einer gründ­li­chen Risi­ko­prü­fung wird geschwie­gen.

Die Evo­lu­ti­on hat Lebe­we­sen mit mole­ku­la­ren Mecha­nis­men aus­ge­stat­tet, die ver­hin­dern, dass sich das Erb­gut wahl­los und über­all gleich­zei­tig ver­än­dert. Sie sta­bi­li­sie­ren die Merk­ma­le der Arten, las­sen aber auch Anpas­sun­gen zu. Mit der Gen­sche­re CRISPR/Cas las­sen sich sol­che Mecha­nis­men jedoch über­win­den, was neue Per­spek­ti­ven für die Bio­tech­in­du­strie eröff­net – aber auch neue Risi­ken birgt. Selbst klei­ne Ver­än­de­run­gen im Erb­gut kön­nen weit­rei­chen­de Fol­gen haben. Zahl­rei­che Inter­ak­tio­nen zwi­schen Genen und ihrer Pro­duk­te kön­nen davon betrof­fen sein – bekannt ist nur ein Bruch­teil davon. Doch dies ist nur die Spit­ze des Eis­bergs: Auf nach­ge­la­ger­ten Ebe­nen, wie der Ebe­ne des Stoff­wech­sels oder des Öko­sy­stems wer­den die mög­li­chen Aus­wir­kun­gen noch kom­ple­xer, wäh­rend die Anzahl der Stu­di­en zu den Effek­ten abnimmt.

Vom Gen zum Öko­sy­stem: Eine Ket­te unbe­kann­ter Fol­gen

Gene lie­fern den spe­zi­fi­schen Bau­plan für die Her­stel­lung von Pro­te­inen, die an zahl­rei­chen mit­ein­an­der ver­knüpf­ten Stoff­wech­sel­pro­zes­sen betei­ligt sind. Wenn ihre Pro­duk­ti­on durch gen­tech­ni­sche Ein­grif­fe ver­än­dert oder gestoppt wird, kann sich das auf das gesam­te Stoff­wech­sel­sy­stem aus­wir­ken. Denn zwi­schen den mit­ein­an­der eng ver­knüpf­ten Stoff­wech­sel­we­gen herrscht ein dyna­mi­sches Gleich­ge­wicht, das Sta­bi­li­tät, Fle­xi­bi­li­tät und Effi­zi­enz gewähr­lei­stet. Wird die­ses Gleich­ge­wicht an einer Stel­le gestört, kann dies kas­ka­den­ar­tig zahl­rei­che Pro­zes­se beein­flus­sen und Stö­run­gen ver­ur­sa­chen, die im schlimm­sten Fall die Wür­de der Krea­tur ver­let­zen, Tier­leid ver­ur­sa­chen oder die Gesund­heit beein­träch­ti­gen.

Die Frei­set­zung gen­tech­nisch ver­än­der­ter Orga­nis­men in die Natur eröff­net eine wei­te­re Ebe­ne, auf der sich mög­li­che Inter­ak­tio­nen und ihre Aus­wir­kun­gen deut­lich ver­viel­fa­chen. Die Anzahl der Orga­nis­men, mit denen bei­spiels­wei­se eine Pflan­ze inter­agiert, vari­iert stark und lässt sich nur schät­zen. Auf Blatt­ober­flä­chen und im Boden kommt sie mit Hun­der­ten bis Tau­sen­den mikro­biel­ler Grup­pen in Kon­takt, dazu mit zahl­rei­chen Blü­ten­be­su­chern, Insek­ten, Tie­ren, die sie als Nah­rung nut­zen oder para­si­tie­ren, Pil­zen als Patho­ge­nen oder Sym­bio­se­part­nern, Viren und auch ande­ren Pflan­zen. Die mög­li­chen Aus­wir­kun­gen gen­tech­ni­scher Ein­grif­fe sind des­halb auf Öko­sy­stem­ebe­ne am weit­rei­chend­sten und zugleich am tückisch­sten, da sie sich oft erst Jah­re nach der Frei­set­zung zei­gen und schwer zu unter­su­chen sind. Zum Zeit­punkt, wenn sie sich mani­fe­stie­ren, ist es meist zu spät, um sie rück­gän­gig zu machen.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist eine sorg­fäl­ti­ge Risi­ko­prü­fung von Orga­nis­men aus neu­er Gen­tech­nik vor der Frei­set­zung uner­läss­lich, um die­se unsteu­er­ba­re Kas­ka­de an nega­ti­ven Fol­gen im Keim zu ersticken. Dazu ist ein Scree­ning des gesam­ten Genoms das Min­dest­mass, damit uner­wünsch­te Ver­än­de­run­gen – von klei­nen Feh­lern bis zu gros­sen Umstruk­tu­rie­run­gen – früh­zei­tig erkannt und besei­tigt wer­den kön­nen.

Gelan­gen nicht aus­rei­chend geprüf­te Pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik in den Zucht­gen­pool, kann dies Gesund­heit und bio­lo­gi­sche Viel­falt irrever­si­bel schä­di­gen und die euro­päi­sche Land­wirt­schaft lang­fri­stig beein­träch­ti­gen. Der aktu­el­le Vor­schlag der EU, wie im Tri­log vom 3. Dezem­ber abge­seg­net, ist des­halb besorg­nis­er­re­gend: Für etwa 94% Pro­zent der NGT-Pflan­zen wäre dem­nach kei­ne ver­pflich­ten­de Risi­ko­prü­fung mehr vor­ge­se­hen.

Pflan­zen und ihre Nach­barn – unbe­grenz­te Wech­sel­wir­kun­gen

Das Weg­fal­len einer Risi­ko­prü­fung ist fahr­läs­sig. Denn Pflan­zen las­sen sich weder räum­lich begren­zen noch von ande­ren Orga­nis­men gänz­lich abtren­nen. Sie ver­brei­ten Gene über Pol­len, Samen sowie vege­ta­ti­ve Ver­meh­rungs­ein­hei­ten (z. B. Able­ger oder Knol­len) und ste­hen in stän­di­gem Aus­tausch mit Mikro­or­ga­nis­men, Tie­ren und ande­ren Pflan­zen. Wer­den gros­se Men­gen gen­tech­nisch ver­än­der­ter Pflan­zen in kur­zer Zeit frei­ge­setzt, kann die Geschwin­dig­keit die­ser Ver­än­de­run­gen die Anpas­sungs­fä­hig­keit ohne­hin bela­ste­ter Öko­sy­ste­me über­for­dern.

Wie? Ein Bei­spiel lie­fert ein von Bay­er mit­fi­nan­zier­tes Pro­jekt, in dem For­schen­de aus Kali­for­ni­en den Stoff­wech­sel von Brot­wei­zen mehr­fach gen­tech­nisch ver­än­dert haben, damit die Pflan­zen mehr eines Lock­stoffs pro­du­zie­ren. Das Ziel: Stick­stoff­fixie­ren­de Boden­bak­te­ri­en anzu­locken, um durch die erhöh­te Luft­stick­stoffixie­rung eine bes­se­re Pho­to­syn­the­se­lei­stung und höhe­re Erträ­ge zu errei­chen. Ähn­li­che Resul­ta­te publi­zier­te die Grup­pe 2022 bereits für Reis­pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik.

Nach aktu­el­len regu­la­to­ri­schen Vor­ha­ben bräuch­ten sol­che Pflan­zen in der EU kei­ne Umwelt­ri­si­ko­prü­fung – obwohl ihre Eigen­schaf­ten neu sind und kon­ven­tio­nell nicht hät­ten gezüch­tet wer­den kön­nen. Das ist ris­kant. Die­se Pflan­zen sind so kon­zi­piert, dass sie über ihre abge­son­der­ten Flüs­sig­kei­ten (Exsu­da­te) mikro­biel­le Netz­wer­ke reor­ga­ni­sie­ren, was natür­li­che Sym­bio­sen – etwa mit Pil­zen, stick­stoff­fixie­ren­den Bak­te­ri­en oder Boden­in­sek­ten – stö­ren und loka­le Bio­di­ver­si­tät ver­rin­gern kann. Stu­di­en zei­gen, dass von sol­chen Pflan­zen ange­lock­te Mikro­ben auch Nach­bar­pflan­zen besie­deln. Das könn­te etwa Unkräu­ter stär­ken, wenn dadurch deren Nähr­stoff­ver­sor­gung ver­bes­sert oder ihr Wachs­tum ver­än­dert wird. Ein Bei­spiel: Reis kreuzt leicht mit Unkrau­treis (Ory­za sati­va f. spon­ta­nea) aus, der ohne­hin Pro­ble­me im Anbau ver­ur­sacht. Ein Gen­trans­fer könn­te des­sen Kon­kur­renz­fä­hig­keit wei­ter erhö­hen, somit öko­lo­gi­sche Gleich­ge­wich­te stö­ren und lang­fri­stig Boden­mi­kro­bio­me ver­schie­ben – mit Fol­gen für Agrar- und Grenz­öko­sy­ste­me.

Hoden­lo­se Schwei­ne – Tier­wohl als Nebel­ker­ze

Wer­den Pflan­zen gen­tech­nisch mani­pu­liert, löst dies sel­ten gros­se Gefüh­le aus – kein Wun­der, dass auch über Risi­ken weni­ger nach­ge­dacht wird. Beein­träch­ti­gun­gen der Gesund­heit oder der Wür­de der Krea­tur wir­ken in Bezug auf Pflan­zen für vie­le abstrakt. Anders ver­hält es sich bei Tie­ren und dies weiss die Indu­strie zu nut­zen. Vor­ha­ben, die angeb­lich dem Tier­wohl die­nen, wer­den gekonnt ein­ge­setzt, um der Tech­no­lo­gie mehr Akzep­tanz zu ver­schaf­fen – unab­hän­gig davon, ob sie noch im Ent­wick­lungs­sta­di­um sind oder neu­ar­ti­ge Risi­ken ber­gen. Dies, obwohl die poli­ti­sche Debat­te aktu­ell nur Gen­tech­pflan­zen betrifft und eine Öff­nung auch hier stark umstrit­ten ist.

So lösten im Novem­ber Medi­en­bei­trä­ge über eine Stu­die des Fried­rich-Löff­ler-Insti­tuts zu Gentech­schwei­nen hef­ti­ge Emo­tio­nen aus: Macht Gen­tech­nik Kastra­ti­ons­stra­pa­zen tat­säch­lich über­flüs­sig? Auf­wüh­len­de Bil­der von blu­ten­den Fer­keln besit­zen viel Über­zeu­gungs­kraft. Hin­ter die Kulis­sen wird jedoch kaum geschaut. Dass sich sol­che Vor­ha­ben erst im expe­ri­men­tel­len Zustand befin­den — mit zahl­rei­chen tech­ni­schen Hür­den und auch ethi­sche Beden­ken bestehen — stört die Lob­by­kom­mu­ni­ka­ti­on wenig. Ihr Ziel ist es, posi­tiv gefärb­te Bei­spie­le zu plat­zie­ren, um poli­ti­sche Debat­te zu beein­flus­sen – Mani­pu­la­ti­on auf hohem Niveau.

War­um ist die gen­tech­ni­sche «Kastra­ti­on» ein The­ma? Männ­li­che Fer­kel wer­den kastriert, weil der soge­nann­te Eber­ge­ruch beim Fleisch vie­le stört. Ver­ant­wort­lich dafür sind die che­mi­schen Stof­fe And­ro­stenon und Skatol, die in den Hoden ab etwa fünf Mona­ten ent­ste­hen. Das Ent­fer­nen der Hoden ver­hin­dert den Geruch, ist jedoch für die Tie­re bela­stend. Biotechnolog:innen ver­su­chen daher, Gene zu ver­än­dern, die Hoden­ent­wick­lung oder Geruchs­stoff­pro­duk­ti­on steu­ern.

Ohne funk­tio­na­le Hoden kön­nen die Tie­re jedoch kei­ne Nach­kom­men zeu­gen. Daher wären ent­we­der Leih­müt­ter nötig – teu­er, auf­wen­dig und instru­men­ta­li­sie­rend – oder spe­zi­el­le Zucht­li­ni­en, die frucht­bar blei­ben, aber die ste­ri­le Eigen­schaft tra­gen und an die Pro­duk­ti­ons­li­nie wei­ter­ge­ben. Mani­pu­liert wer­den vor allem gän­gi­ge Indu­strier­as­sen, die danach paten­tier­bar wären – ein sozio­öko­no­mi­sches Risi­ko, das die Markt­kon­zen­tra­ti­on wei­ter för­dert.

Die tech­ni­schen Hür­den sind eben­falls hoch: Nach dem Ansatz des Fried­rich-Löff­ler-Insti­tuts wer­den zuerst männ­li­cher Schwei­ne Haut­zel­len ent­nom­men und gen­tech­nisch ver­än­dert. Aus die­sen Zel­len ent­ste­hen Embryo­nen durch die Über­tra­gung des Zell­kerns in ent­kern­te Eizel­len, die aus hor­mo­nell behan­del­ten Sau­en inva­siv gewon­nen wer­den. Wei­te­re weib­li­che Tie­re müs­sen mit Hor­mo­nen emp­fäng­nis­be­reit gemacht wer­den, um die Embryo­nen ope­ra­tiv ein­zu­pflan­zen. Die­se Ver­fah­ren sind bela­stend und inef­fi­zi­ent: In der Stu­die wur­den von 31 Embryo­nen nur 12 aus­ge­tra­gen, davon ledig­lich drei gene­tisch männ­lich. Zudem kön­nen Nicht­ziel­ef­fek­te auf­tre­ten – so trug eines der Fer­kel eine gros­se Chro­mo­so­men­in­ver­si­on (umge­dreh­ter Chro­mo­so­men­ab­schnitt durch Bruch).

Neben der Geschlechts­um­kehr exi­stie­ren wei­te­re gen­tech­ni­sche Ansät­ze zur Geruchs­frei­heit, etwa das Aus­schal­ten oder Abschwä­chen von Genen für Hor­mo­ne wie Testo­ste­ron oder Andro­ge­ne sowie für Enzy­me, die an der Bil­dung von And­ro­stenon und Skatol betei­ligt sind. Da die­se Gene meist meh­re­re Merk­ma­le beein­flus­sen, müs­sen uner­wünsch­te Aus­wir­kun­gen auf Wachs­tum, Immun­funk­ti­on oder Ver­hal­ten aus­ge­schlos­sen wer­den. Häu­fig wer­den anstatt Haut­zel­len, Embryo­nen direkt ver­än­dert: Dies ist zwar effi­zi­en­ter, birgt aber das Risi­ko von Mosa­ik­bil­dung, sodass nicht alle Zel­len die Ver­än­de­rung tra­gen.

Fazit: Vie­le unge­klär­te Fra­gen, vie­le Stol­per­stei­ne trotz mas­si­ver Inve­sti­tio­nen. Dabei exi­stie­ren effi­zi­en­te Alter­na­ti­ven ohne Gen­tech­nik – etwa Anpas­sun­gen bei Hal­tung und Füt­te­rung – bereits vor­han­den sind. Sie erfor­dern jedoch einen System­wan­del, der von den Haupt­pro­fi­teu­ren des aktu­el­len Systems abge­lehnt wird.

Schweiz muss Vor­sor­ge­prin­zip auf­recht­erhal­ten

In der EU soll die Mehr­heit der neu­en Gen­tech­nik­pflan­zen (NGT) künf­tig von einer Risi­ko­prü­fung befreit wer­den. Begrün­det wird dies mit der soge­nann­ten «Äqui­va­lenz­ver­mu­tung»: Die gen­tech­ni­sche Ver­än­de­rung wer­de als gleich­wer­tig mit natür­lich vor­kom­men­den Muta­tio­nen und her­kömm­li­chen Züch­tungs­pro­zes­sen betrach­tet.

Die­se Annah­me ent­behrt jeder wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­ge und ist für einen Schutz nach dem Vor­sor­ge­prin­zip unge­eig­net. Dies bekräf­tigt auch eine aktu­el­le Stu­die des deut­schen Bun­des­am­tes für Natur­schutz (BfN). Trotz Kri­tik igno­riert die Indu­strie­lob­by die­se Fak­ten. Besorg­nis­er­re­gend: Denn die BfN stuft das Gefähr­dungs­po­ten­zi­al durch mög­li­che Risi­ken – ins­be­son­de­re bei rasch zuneh­men­dem Anbau von Pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik – als «erheb­lich» ein.

Auch wenn für EU-Län­der infol­ge der Gen­tech­nik-Neu­re­gu­lie­rung kein «Opt-out» für den Anbau von neu­en Gen­tech­nik­pflan­zen mehr bestehen soll, hat die Schweiz die Mög­lich­keit und Pflicht, einen ande­ren Weg ein­zu­schla­gen. Der Bei­be­halt des natio­na­len Ver­zichts auf Gen­tech­pflan­zen stützt sich auf den wei­ter­hin hohen Rück­halt in der Bevöl­ke­rung.

Der Anbau gen­tech­nisch ver­än­der­ter Pflan­zen bringt der Schweiz weder öko­no­mi­schen noch öko­lo­gi­schen Nut­zen, dafür vie­le Unwäg­bar­kei­ten. Gen­tech­nik­frei­heit ist ein bewähr­tes Qua­li­täts­merk­mal und muss geschützt wer­den. Die SAG setzt sich ent­schlos­sen dafür ein. Ihre Hil­fe ist dabei ent­schei­dend! Geben Sie der Lebens­mit­tel­schutz­in­itia­ti­ve den letz­ten nöti­gen Schub: Unter­schrei­ben Sie und mobi­li­sie­ren Sie Ihr Umfeld!

 

Quel­le:

Taji­ma H et al. 2025 Increa­sed Api­gen­in in DNA-Edi­ted Hexa­plo­id Wheat Pro­mo­ted Soil Bac­te­ri­al Nitro­gen Fix­a­ti­on and Impro­ved Grain Yield Under Limi­ting Nitro­gen. Fer­ti­li­ser Plant Bio­tech­no­lo­gy Jour­nal 23 (11): 5146–5160. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/pbi.70289

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/pbi.13894

Gar­cia-Pichel F 2025 Swift micro­bio­me-media­ted phe­no­ty­pe trans­fer from trans­ge­nic plants. Jour­nal of Envi­ron­men­tal Qua­li­ty. 54 (6) : 1368–1382. https://acsess.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/jeq2.70070

 

Kol­ler F 2025 The poten­ti­al of NGTs to over­co­me cons­traints in plant bree­ding and their regu­la­to­ry impli­ca­ti­ons. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Mole­cu­lar Sci­en­ces 2025, 26 (23) : 11391

https://www.preprints.org/manuscript/202511.0397

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