Keine EU-Gentechnik in unseren Tellern!

Unbe­merkt EU-Gen­tech­nik statt Schwei­zer Qua­li­tät beim Ein­kau­fen? Nicht mit uns!

Die EU hat gera­de ent­schie­den, die Regeln für Pflan­zen aus Gen­tech­nik mas­siv zu lockern. Die gros­se Mehr­heit der Pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik wird prak­tisch ohne Regeln zuge­las­sen. Lebens­mit­tel aus Gen­tech-Pflan­zen wer­den ohne Kenn­zeich­nung auch an die Gren­zen der Schweiz gelan­gen — ein Import hät­te schwer­wie­gen­de Fol­gen: Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten ver­lie­ren die Kon­trol­le dar­über, was auf ihren Tel­lern lan­det und die gen­tech­nik­freie Land­wirt­schaft wird bedroht.

Doch die Schweiz kann anders! Gen­tech­nik braucht stren­ge Regeln:

  • JA zu Kenn­zeich­nung
  • JA zur Risi­ko­prü­fung im Ein­zel­fall
  • JA zum Schutz der gen­tech­nik­frei­en Land­wirt­schaft

Unter­schrei­ben Sie jetzt den Appell an Bun­des­rat und Par­la­ment, um das Recht auf Wahl­frei­heit ein­zu­for­dern und Schwei­zer Qua­li­tät vor Gen­tech­nik zu schüt­zen! 

Bereits 4958 Menschen haben unterschrieben!

Adres­se
Ich bin damit ein­ver­stan­den, dass die SAG mir Infor­ma­tio­nen zum Appell, zu Ent­wick­lun­gen im Bereich Gen­tech­nik in der Land­wirt­schaft sowie zu ihrer Arbeit per Email schickt.
Eine Abmel­dung ist jeder­zeit mög­lich.
Ich wün­sche eine kosten­lo­se Lese­pro­be des Gen­tech­frei-Maga­zins.
Falls ja, fül­len Sie bit­te das Adress­feld aus.

Sehr geehr­ter Herr Bun­des­rat Rösti, Sehr geehr­te Mit­glie­der des Bun­des­ra­tes und der Eid­ge­nös­si­schen Räte

Noch genies­sen die Schwei­zer Land­wirt­schaft und ihre Pro­duk­te natio­nal und inter­na­tio­nal hohes Anse­hen. Nicht zuletzt dank dem Schwei­zer Qua­li­täts­merk­mal «gen­tech­nik­frei». Es steht für die Iden­ti­tät von Schwei­zer Pro­duk­ten. Doch damit könn­te bald Schluss sein!

Denn die EU hat beschlos­sen, die Regeln für Pflan­zen aus neu­er Gen­tech­nik mas­siv zu lockern. Bald soll die gros­se Mehr­heit die­ser Pflan­zen prak­tisch ohne Regeln zuge­las­sen wer­den:

  • Ohne Kenn­zeich­nung von Lebens­mit­teln aus Gen­tech-Pflan­zen
  • Ohne Risi­ko­prü­fung
  • Ohne Haf­tungs­re­ge­lung bei Ver­un­rei­ni­gung
  • Ohne Regeln für den Schutz der gen­tech­nik­frei­en Land­wirt­schaft
  • Ohne Umset­zung des Vor­sor­ge­prin­zips

Die­se Pro­duk­te wer­den auch unde­kla­riert an die Gren­zen der Schweiz gelan­gen. Ein Import hät­te schwer­wie­gen­de Fol­gen: Der Kon­su­ment und die Kon­su­men­tin wer­den kei­ne Chan­ce mehr haben, zu wis­sen, was in ihrem Ein­kaufs­korb und damit auf den Tel­lern lan­det.

Die Schweiz kann und muss anders![1] 

Wir for­dern Sie des­halb auf, den Voll­zug des Schwei­zer Gen­tech­nik­ge­set­zes sicher­zu­stel­len mit sofor­ti­gen Vor­sor­ge­mass­nah­men wie ver­stärk­ten Import­kon­trol­len und der Ent­wick­lung von Nach­weis­ver­fah­ren.

Die Schweiz braucht stren­ge Gen­tech-Regeln: eine kon­se­quen­te Kenn­zeich­nung, eine sorg­fäl­ti­ge Risi­ko­prü­fung im Ein­zel­fall und Mass­nah­men zum Schutz der gen­tech­nik­frei­en Land­wirt­schaft.

Nur so kann das Qua­li­täts­merk­mal «gen­tech­frei» und das Recht auf Wahl­frei­heit der Kon­su­men­tin­nen und Kon­su­men­ten wirk­sam geschützt wer­den. 

Ver­spie­len Sie nicht das Ver­trau­en der Schwei­zer Bevöl­ke­rung. Wir zäh­len auf Sie!

Mit besorg­ten Grüs­sen

Die Unter­zeich­nen­den

[1] Die Schweiz ist nicht ver­pflich­tet, die­se Regu­lie­rung zu über­neh­men. Gen­tech­nik ist nicht Teil der Bila­te­ra­len III.

Seit dem Volks­ent­scheid von 2005 hat die Schwei­zer Bevöl­ke­rung wie­der­holt deut­lich gemacht, dass sie an einer gen­tech­nik­frei­en Land­wirt­schaft fest­hal­ten will. Zudem ist bis­lang kein kon­kre­ter Nut­zen der neu­en gen­tech­ni­schen Ver­fah­ren für die Schwei­zer Land­wirt­schaft erkenn­bar. Das Fest­hal­ten an stren­gen Gen­tech-Regeln zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt ist des­halb uner­läss­lich.

Zudem droht Gen­tech­nik, die nega­ti­ven Fol­gen der indu­stri­el­len Land­wirt­schaft zu ver­stär­ken und ver­drängt so nach­hal­ti­ge und oft kosten­gün­sti­ge­re Lösun­gen aus der Agrar­öko­lo­gie.

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Saatgut und Lebensmittel aus neuer Gentechnik könnten bald ohne Kennzeichnung und Risikoprüfung verkauft werden. Was halten Sie davon?

Damit wir wissen, was auf unseren Tellern landet, sammeln wir Stimmen aus der Praxis.

So geht's:

  1. Laden Sie den passenden Fragebogen herunter.
  2. Beantworten Sie 1-3 Fragen.
  3. Senden Sie uns Ihre Antworten, den Namen Ihres Betriebs und ein hochauflösendes Foto per Email an info@gentechfrei.ch.

 

Kurzumfrage für Akteur:innen aus den Bereichen:

 

Alternativ können Sie die Fragen als Word-Dokument anfordern: info@gentechfrei.ch.


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Fragen?
E-Mail an info@gentechfrei.ch oder 044 262 25 76.

Veranstaltung:

Zürich isst! Sichern Sie sich Ihr Ticket für unsere Filmvorführungen mit anschliessenden Podien!

Im September 2015 steht ganz Zürich im Zeichen von Ernährung, Umwelt und Genuss. «Zürich isst» bietet der Bevölkerung mit vielfältigen Veranstaltungen die Gelegenheit, sich mit Fragen einer nachhaltigen Ernährung auseinanderzusetzen. Zum Programm: www.zuerich-isst.ch. DIE ZUKUNFT PFLANZEN – BIO FÜR 9 MILLIARDEN       
23. September 2015, 18 bis 21.30, Riffraff Kino Zürich